Freitag, 18. Januar 2008

20 Jahre Spanischunterricht - und kein bisschen langweilig...


Zum Spanischunterricht kam ich per Zufall. 1988, ich war gerade vom Studium aus Madrid zurück, fragten mich die Mitschülerinnen meines Hamburger Flamencokurses, ob ich ihnen nicht "ein bisschen Spanisch" beibringen könne.

Dann kam eins zum anderen: 13 Jahre lang unterrichtete ich an der Hamburger Volkshochschule riesige Spanischkurse. Lernte Hunderte von interessanten Menschen mit unterschiedlichstem Background kennen: vom Punk bis zum Finanzsenator. Entwickelte - auch dank der hervorragenden Fortbildungen der VHS - laufend neue kreative Methoden. Um meinen Kurstteilnehmern auf die Schliche zu kommen und die jeweils passende Lernstrategie zu finden.

Spanisch "von der Pike auf"

Geholfen hat mir dabei natürlich, dass ich als Deutsche selbst Spanisch "von der Pike auf" gelernt habe und somit die speziellen Lernschwierigkeiten deutscher Kursteilnehmer kenne.

Keine Spanischstunde ist wie die andere

Inzwischen gebe ich Spanischunterricht für Einzelpersonen und in kleinen Gruppen. Weil ich in diesen Konstellationen individuell und intensiver arbeiten kann. Die Persönlichkeit des Lernenden entscheidet für mich über die Methode. Keine Unterrichtsstunde ist wie die andere.

Kreativer Unterricht - klare Lernziele

Ich arbeite zurzeit mit dem Spanisch-Lehrwerk El nuevo curso, das mich sehr überzeugt - habe ich doch im Laufe der Jahre diverse Lehrbücher kennen gelernt.

Spanisch für Unternehmen: hier wähle ich zwischen mehreren Business-Lehrwerken, je nach Bedarf und Schwerpunkt des Lernenden.

Im Unterricht entferne ich mich vom Buch, orientiere mich aber soweit daran, dass meine Kursteilnehmer immer einen festen Rahmen haben und klare Lernziele verfolgen können.